Das Spurenelement Zink ist lebenswichtig für den Menschen. Es kann im Körper nicht gespeichert werden und muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden.

Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine wichtige Funktion bei der Zellteilung – es ist unter anderem an der Entwicklung von T-Zellen sowie natürlichen Killerzellen beteiligt. Außerdem zählt Zink zu den bekannten Antioxidanzien, da es dazu beiträgt, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Als Cofaktor zahlreicher Enzyme im Körper spielt es eine wichtige Rolle in vielen weiteren Stoffwechselwegen. So ist Zink am normalen Säure-Basen-Haushalt beteiligt, unterstützt die kognitive Funktion und ist wichtig für einen normalen Testosteronspiegel. Zudem ist Zink neben seinem Einfluss auf das Innere des Körpers auch entscheidend am Zustand von Haut, Haaren und Nägeln beteiligt.

Wo steckt Zink drin?

Zink ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln enthalten. Allerdings kann in einigen pflanzlichen Lebensmitteln der Gehalt an Phytat – einem Stoff, der die Pflanzen beim Keimen unterstützt – sehr hoch sein und damit die Aufnahme von Zink beeinträchtigen. Gute Lieferanten sind rotes Fleisch, Nüsse oder bestimmte Käsesorten, wie zum Beispiel Emmentaler. Nicht bei jedem auf dem Speiseplan, dabei jedoch mit Abstand die beste Zinkquelle sind Austern: Sie enthalten bis zu 85 mg Zink pro 100 g.

Neben Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln ist Zink teilweise auch in Zahnpasta, Mundwasser und Cremes enthalten.

Wo steckt Zink drin?

Wie hoch ist die Zufuhrempfehlung für Zink?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung legt die Zufuhrempfehlung für Zink seit kurzem in Abhängigkeit von der Phytatzufuhr fest. So sollte bei einem hohen Verzehr von Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und anderen pflanzlichen Proteinlieferanten vermehrt auf eine erhöhte Zinkzufuhr geachtet werden. Je nach Ernährungsweise liegt die Zufuhrempfehlung bei erwachsenen Männern daher zwischen 11 und 16 mg, bei Frauen zwischen 7 und 10 mg. Schwangere und Stillende haben darüber hinaus einen erhöhten Bedarf und sollten bis zu 14 mg Zink aufnehmen.1

Zufuhrempfehlung Zink

Die aktuelle Versorgungslage mit Zink in Deutschland

Nach den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie, die zwischen 2005 und 2007 durchgeführt wurde, haben zum damaligen Zeitpunkt 32 % der Männer und 21 % der Frauen ihre jeweilige Zufuhr an Zink nicht erreicht. Da die Empfehlungen seitdem durch Einbezug der Phytataufnahme gestiegen sind, ist heute eher von einem höheren Prozentsatz auszugehen.

Bei Vegetariern und Veganern ist – aufgrund der meist höheren Phytatzufuhr über pflanzliche Lebensmittel – eine schlechtere Zinkversorgung grundsätzlich plausibel, ebenso bei Senioren. Da es allerdings keinen zuverlässigen Marker für den Zinkstatus gibt, besteht hier weiterer Forschungsbedarf.2

Unsere Produkte mit Zink:

Häufig gestellte Fragen

  • Wann ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralien erhöht?

    Bedingt u.a. durch  Alter, Gewicht, Körpergröße, Wachstum und Energieaufnahme ändert sich der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen im Laufe des Lebens.  

    Beispielsweise empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Jugendlichen während des Wachstums mehr Calcium aufzunehmen als Erwachsene.  

    Im Alter ist die Energieaufnahme meist geringer als in jüngeren Jahren. Da jedoch die Zufuhrempfehlung bei fast allen Vitaminen und Mineralstoffen gleichbleibend ist, ist auf eine höhere Nährstoffdichte zu achten.  
    Für Schwangere und Stillende werden von der DGE ebenfalls Zufuhrempfehlungen angegeben, die bei den meisten Vitaminen und Mineralstoffen höher liegen, als bei gleichaltrigen nicht-schwangeren bzw. -stillenden Frauen. (Vor und während der Schwangerschaft empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arzt Rücksprache zu halten.) 
    Darüber hinaus können aber auch bestimmte Lebenssituationen kurzzeitig zu einem erhöhten Nährstoffbedarf führen, beispielsweise in Zeiten mit einem hohen Stressaufkommen, intensiver und häufiger sportlicher Tätigkeit oder während geringerer Energieaufnahme. 

    Je nach Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil (vegan, vegetarisch, viele frische Lebensmittel oder Fertigprodukte) sollte ebenfalls auf eine ausreichende Bedarfsdeckung aller Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe) geachtet werden. 

    Aus verschiedenen Studien, u.a. der Nationalen Verzehrsstudie II, zeigten Daten, dass es verschiedene Bevölkerungsgruppen gibt, die  häufig zu geringe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen zu sich nehmen.

  • Wo kann man die Produkte von taxofit® kaufen? 

    Die Produkte von taxofit® sind in Drogeriemärkten, im Lebensmittelhandel und online erhältlich. Auf den einzelnen Produktdetail-Seiten finden Sie den Link zu entsprechenden Online-Märkten. 

  • Welche Produkte sind für Veganer/Vegetarierer geeignet? 

    Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, sollte beispielsweise besonders auf die Zufuhr von Vitamin B12 achten. Welchen Nährstoffen bei dieser Lebensweise ebenfalls große Beachtung bekommen sollten und welche unserer Produkte für Sie geeignet sind, lesen Sie hier.

  • Welche Produkte enthalten Gelatine? 

    Gelatine wird traditionell zur Herstellung der Hülle von Hart- und Weichkapseln verwendet. Die Hülle dient dem Schutz des Füllguts - also der Vitamine und Mineralstoffe im Inneren der Kapsel. Gelatine ist ein tierisches Protein, das aus Bindegewebe hergestellt wird. Aufgrund seiner tierischen Herkunft wird Gelatine von Veganern und Vegetariern gemieden. 

    Vorteil der Kapseln: sie sind einfach einzunehmen, gut schluckbar und bringen keinen Geschmack mit sich. Sie sollten nicht geteilt werden. 

    Folgende taxofit® Produkte enthalten Gelatine: taxofit® Augen Sehkraft Kapseln, taxofit® Eisen + Vitamin C Kapseln, taxofit® Vitamin E Kapseln