Magen und Darm

Magen und Darm

Entscheidend für ein gutes Bauchgefühl

Das meiste von dem, was wir essen, kann unser Körper in seiner ursprünglichen Form nicht verwerten. Erst wenn unsere Nahrung mithilfe von physikalischen, chemischen und enzymatischen Prozessen in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt wird, sind wir in der Lage, essenzielle Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Proteine, Fette oder Kohlenhydrate aufzunehmen und zu nutzen. Eine wichtige Rolle kommt hier unserem Magen und dem Darm zu – ein bewusster, gesunder Lebensstil kann viel zur Gesundheit des Magen-Darm-Traktes beitragen.

Es geht mehr als nur Liebe durch den Magen

Auch wenn die Redensart „Liebe geht durch den Magen“ natürlich nur symbolisch gemeint ist – einen wahren Kern enthält sie doch. Denn geht es unserem Magen (1) gut, geht es auch uns meist gut. Essen wir zum Beispiel zu schnell, zu viel oder zu fettig, können wir Magenprobleme bekommen – meist in Form von Bauchschmerzen. Diese sind jedoch keine wirkliche Krankheit, sondern können vielmehr ein Symptom darstellen. Meist verschwinden sie auch bald wieder, denn unser Magen ist ziemlich robust: Von Mensch zu Mensch unterschiedlich kann er etwa 1,2 bis 1,6 Liter Inhalt fassen und ist mit einer besonders dicken Schleimhaut (2) versehen. Im Magen wird die Nahrung, nachdem wir sie im Mund zerkaut und mit Speichel flüssiger gemacht haben, mit saurem Magensaft und Enzymen (3) durchmischt. Das darin enthaltene Enzym Pepsin beginnt, Eiweiße in verdauliche Stücke zu spalten – Kohlenhydrate können bereits im Mund in ihre Bestandteile zerlegt werden. Je nachdem was wir gegessen haben, unterscheidet sich die Verweildauer im Magen. 

Der Magen
Legende:
 

Magen

Schleimhaut

Magensaft und Enzymen

Dünndarm

Dickdarm

Der Darm – unser längstes Verdauungsorgan

Unser Verdauungstrakt teilt sich in mehrere Abschnitte, die beiden bekanntesten sind der etwa 5 bis 6 Meter lange Dünndarm (4) und der etwa 1 Meter lange Dickdarm (5). Im Dünndarm wird der vom Magen vorverdaute Nahrungsbrei in Zucker, Aminosäuren und Fettsäuren aufgespalten. Die gewonnenen Nährstoffe werden über die Darmzotten ins Blut aufgenommen. Zudem wird Wasser entzogen und der Nahrungsbrei dadurch wieder dicker und fester. Auch Viren, Bakterien und andere schädliche Fremdstoffe werden im Dünndarm unschädlich gemacht – zahlreiche Lymphknoten in der Schleimhaut schützen uns. Neben dem größten Teil, dem Kolon, bilden der Blinddarm, der Enddarm und der Mastdarm gemeinsam den Dickdarm. Hier wird dem Nahrungsbrei weiter Wasser entzogen und er wird mit Schleim versetzt. Das trägt zu seiner Gleitfähigkeit bei, unser Stuhlgang wird so reguliert. Im Dickdarm leben zudem zahlreiche Mikroorganismen, die uns helfen, schwer verdauliche Stoffe zu verwerten. Das Zusammenspiel dieser Mikroorganismen, gemeinhin wird es als „Darmflora“ bezeichnet, ist dementsprechend wichtig für unsere Verdauung und unser allgemeines Wohlbefinden.

Lactoseintoleranz

Lactoseintoleranz – ein gut regulierbarer Sonderfall

Ein Enzym, das uns bei der Verdauung helfen soll, ist Lactase. Spaltet es bei den meisten Menschen Milchzucker im Verdauungstrakt auf, ist es bei manch anderen nur in geringer Menge oder gar nicht im Körper vorhanden. Lactose, enthalten in Milchprodukten, kann dann nicht in die Stoffe Galactose und Glucose umgesetzt werden. Die häufige Folge sind dann Verdauungsbeschwerden. Eine Lactoseintoleranz kann sowohl schon von Geburt an auftreten als sich auch erst in zunehmendem Alter ausbilden. Es ist sogar möglich, nur eine Zeit lang Symptome einer Unverträglichkeit zu haben und im Anschluss Milchprodukte wieder ganz normal verdauen zu können. Auf den Genuss einer Sahnetorte oder eines Joghurts muss allerdings niemand wegen eines Lactasemangels verzichten: Lactase kann dem Körper von extern, zum Beispiel durch Nahrungsergänzungsmittel, zugeführt werden.

5 Mythen zum Thema Lactoseintoleranz auf der Spur:

Bei Lactoseintoleranz sollen Milchprodukte gemieden werden.

Bei Lactoseintoleranz sollen Milchprodukte gemieden werden.

Das Angebot an Milchprodukten ist riesig und nicht alle enthalten Lactose. Viele reife Käsesorten und Butter sind beispielsweise oft lactosearm oder sogar lactosefrei.

Milchzucker findet sich nur in Milchprodukten.

Milchzucker findet sich nur in Milchprodukten.

Häufig wird Lactose auch anderen Lebensmitteln zugesetzt, bei denen man sie nicht vermuten würde. Hier dient sie beispielsweise als Aromaträger, Geschmacksstoff oder Hilfsstoff, um bei dem Lebensmittel eine höhere Festigkeit zu erlangen. Lactose findet sich daher häufig in Fertig- und Instantgerichten, Tütensuppen, Würzmischungen, Broten sowie Fleisch- und Wurstwaren.

Lactoseintoleranz ist dasselbe wie eine Milchallergie.

Lactoseintoleranz ist dasselbe wie eine Milchallergie.

Eine Allergie ist eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte Umweltstoffe, deren Symptome von kaum spürbar bis hin zu lebensbedrohlich reichen können. Lactose­intoleranz ist lediglich eine Nahrungs­mittel­unverträglichkeit; dessen Symptome sind auch unangenehm, aber weit weniger dramatisch.

Auf lactosehaltige Medikamente sollte verzichtet werden.

Auf lactosehaltige Medikamente sollte verzichtet werden.

Milchzucker dient, ähnlich wie Fruchtzucker oder Cellulose, oft als Hilfsstoff in Pharmaprodukten. Der Füllstoff vieler Tabletten enthält auch meist Lactose. Die Lactosemenge ist hier jedoch so gering, dass die Einnahme bei Lactoseintoleranz meistens unproblematisch ist. Sehr empfindliche Personen sollten jedoch auch bei der Wahl von Arzneimitteln auf diesen Hilfsstoff achten.

Joghurts können bedenkenlos gegessen werden.

Joghurts können bedenkenlos gegessen werden.

Oft stoßen wir auf die Behauptung, Joghurts würden auch bei Lactoseintoleranz gut vertragen, weil der Milchzucker bereits bei der Herstellung von den Bakterien „verbraucht“ wird. Allerdings kann Joghurt sehr unterschiedliche Restmengen an Lactose enthalten, die nicht explizit auf der Packung deklariert sind. Hier hilft leider nur testen und gegebenenfalls mit Lactase ergänzen.

Häufig gestellte Fragen

  • Wo kann man die Produkte von taxofit® kaufen? 

    Die Produkte von taxofit® sind in Drogeriemärkten, im Lebensmittelhandel und online erhältlich. Auf den einzelnen Produktdetail-Seiten finden Sie den Link zu entsprechenden Online-Märkten. 

  • Welche Produkte sind für Veganer/Vegetarierer geeignet? 

    Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, sollte beispielsweise besonders auf die Zufuhr von Vitamin B12 achten. Welchen Nährstoffen bei dieser Lebensweise ebenfalls große Beachtung bekommen sollten und welche unserer Produkte für Sie geeignet sind, lesen Sie hier.

  • Welche Produkte enthalten Gelatine? 

    Gelatine wird traditionell zur Herstellung der Hülle von Hart- und Weichkapseln verwendet. Die Hülle dient dem Schutz des Füllguts - also der Vitamine und Mineralstoffe im Inneren der Kapsel. Gelatine ist ein tierisches Protein, das aus Bindegewebe hergestellt wird. Aufgrund seiner tierischen Herkunft wird Gelatine von Veganern und Vegetariern gemieden. 

    Vorteil der Kapseln: sie sind einfach einzunehmen, gut schluckbar und bringen keinen Geschmack mit sich. Sie sollten nicht geteilt werden. 

    Folgende taxofit® Produkte enthalten Gelatine:taxofit® Augen Sehkraft Kapseln, taxofit® Eisen + Vitamin C Kapseln, taxofit® Vitamin E Kapseln

  • Welche Produkte enthalten Lactose?

    Lactose ist natürlicherweise in den meisten Milchprodukten enthalten. Der Milchzucker wird häufig auch anderen Lebensmitteln zugesetzt, bei denen man sie nicht vermuten würde. Hier dient sie beispielsweise als Aromaträger, Geschmacksstoff oder Hilfsstoff, um bei dem Lebensmittel eine höhere Festigkeit zu erlangen. Lactose findet sich daher häufig z.B. in Fertiggerichten, Tütensuppen oder Würzmischungen. Ähnlich wie Fruchtzucker oder Cellulose, dient Lactose oft als Hilfsstoff in Pharmaprodukten.  
     
    Alle taxofit® Produkte sind lactosefrei.