Packungsgrößen 30 Tabletten (35251)
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Biotin
Beschreibung
Das Biotin wird wegen der engen Verbindung zu Haut und Haar auch Vitamin H genannt.
Vorkommen
Die
meisten Nahrungsmittel enthalten Biotin, jedoch nicht in so großen
Mengen wie die Hauptlieferanten Hefe, Leber, Eigelb, Nieren und Nüsse.
Effekte
Biotin
unterstützt die Stoffwechselaktivität der Haut- und Haarwurzeln und
sorgt somit für das ungestörte und gesunde Wachstum dieser Zellen.
Calcium
Beschreibung
Calcium-Ionen
sind für die Lebensfähigkeit jeder Zelle unerlässlich. Sie besitzen
wichtige Funktionen bei der Stabilisierung von Zellmembranen, der
intrazellulären Signalübermittlung, der Reizübertragung im Nervensystem,
der elektromechanischen Kopplung im Muskel sowie bei der Blutgerinnung.
Vorkommen
Außer
in Milchprodukten, Beerenfrüchten, Eierschalen und grünen Gemüsen
findet sich Calcium reichlich in Kartoffeln – vor allem in der Schale.
Effekte
Calcium
ist zusammen mit Phosphor, welches ausreichend in unseren
Nahrungsmitteln enthalten ist, der wichtigste Baustoff für Knochen und
Zähne. Überdies ist es an der Blutgerinnung, an der Reizleitung im
Nervensystem und an jeder Muskelbewegung beteiligt.
Chrom
Vorkommen
Chromreich
sind Weizenkeime, Maiskeimöl, Petersilie, Käse, Leber und Rindfleisch.
Der Chromgehalt in Nahrungsmitteln ist allerdings beträchtlichen
Schwankungen unterworfen.
Effekte
Chrom ist an der Steuerung des Kohlenhydratstoffwechsels beteiligt und unterstützt die Wirkung von Insulin.
Coenzym Q10
Beschreibung
unterstützt die Energieversorgung der Zellen.
Eisen
Vorkommen
Eisenreiche
Nahrungsmittel sind Innereien (z. B. Leber), Bierhefe, Sesamsamen,
Sojabohnen, Weizenkeime, Petersilie, Haferflocken, Hülsenfrüchte und
Hirse. Einen mittleren Gehalt haben Spinat, Brote, Getreide, Tofu, Reis
(unpoliert), Eier und Fleisch.
Effekte
Eisen
erfüllt in unserem Körper äußerst wichtige Funktionen. Es ist Baustein
bestimmter Enzyme und Bestandteil des Blut- und Muskelfarbstoffes. Die
wichtigste Aufgabe des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) ist der
Sauerstofftransport von der Lunge in die Gewebe und der Abtransport des
Kohlendioxids aus dem Gewebe zur Lunge, von wo dieses ausgeatmet wird.
Menschen, die zu wenig Eisen bekommen, sind schlapp und müde, leiden
unter verminderter körperlicher Leistungfähigkeit oder Gereiztheit.
Folsäure
Beschreibung
Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe.
Vorkommen
Den
Namen Folsäure erhielt dieses Vitamin aufgrund der Tatsache, dass es in
großen Mengen in Blattgemüse vorkommt (lateinisch folium = das Blatt).
Neben vielen Gemüsearten, Vollkornprodukten, Fleisch und einige
Käsearten sind auch Leber und Hefe gute Folsäurelieferanten.
Effekte
Das
Vitamin Folsäure ist an vielen lebenswichtigen Stoffwechselvorgängen
beteiligt: Es trägt die genetische Erbinformation von Zelle zu Zelle.
Die Folsäure hat wichtige Funktionen im Eiweißstoffwechsel und ist damit
maßgeblich an allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen – auch der
roten Blutkörperchen - beteiligt.
Jod
Vorkommen
Jod ist vor allem in Seefisch enthalten.
Effekte
Jod
ist für die Funktion der Schilddrüse wichtig. Es wird in die
Schilddrüsenhormone eingebaut, die an der Regulation des Stoffwechsels
und somit auch der Körpertemperatur beteiligt sind.
Kupfer
Vorkommen
Besonders kupferreich sind Austern, Leber, Nüsse, Getreide (Kleie!), Weizenkeime und Vollkornprodukte.
Effekte
Kupfer
aktiviert Phosphatasen (d. h. bestimmte Enzyme) und ist Bestandteil von
mindestens 16 essentiellen Metalloproteinen. Diese Eiweißverbindungen
schützen den Körper u. a. vor giftigen Spurenelementen wie Kadmium und
Quecksilber.
Lutein
Vorkommen
Lutein
gehört der Gruppe der Carotinoide an und ist z. B. in Obst und Gemüse
wie Tomaten, Paprika, Mais, Orangen, Melonen Spinat, Grünkohl, Brokkoli
und Erbsen enthalten. Lutein kann nicht vom menschlichen Körper selber
gebildet werden, deshalb muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
Effekte
Lutein
ist hoch konzentriert in der Makula (sog. “gelber Fleck” oder auch
“Zentrum des schärfsten Sehens” in der Mitte der Netzhaut) enthalten.
Magnesium
Vorkommen
Magnesium
– zentraler Baustein des Chlorophylls (= Blattgrün) – findet sich in
allen grünen Pflanzen. Beachtliche Mengen enthalten Getreide- und
Gemüsesorten, Nüsse, Sojabohnen, Kakao, Milch – und Vollkornprodukte.
Die höchsten Gehalte wurden im Kakaopulver, Amaranth (einer
südamerikanischen Getreideart), in Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und
Sesamsamen, in der Weizenkleie, in Leinsamen und in Weizenkeimen
ermittelt.
Effekte
Magnesium ist an vielen
Stoffwechselprozessen beteiligt. Etwa 300 Enzyme wären ohne diese
Substanz wirkungslos, unser Körper somit nicht mehr funktionsfähig. Der
Mineralstoff Magnesium verbessert die Leistung des Herzmuskels,
erweitert die Herzkranzgefäße und beeinflusst die Gerinnungsfähigkeit
des Blutes günstig. Außerdem stabilisiert es die Blutplättchen
(Thrombozyten) und verringert so die Gefahr einer Verklebung dieser
Blutzellen. Wegen seiner die Erregung herabsenkenden Wirkung wird
Magnesium auch als "Anti-Stress-Mineral" bezeichnet.
Mangan
Vorkommen
Viel
Mangan ist in Reis-, Buchweizen- und Gerstenkleie, Weizenkeimen,
Walnüssen, Gewürzen, Vollkornmehlen und Hülsenfrüchten enthalten.
Effekte
Mangan
aktiviert verschiedene Enzyme (Aminopeptidasen, Arginase, Enolase und
Glucokinase). Die manganhaltigen Enzyme beeinflussen die
Blutfettsynthese und Biosynthese von Mucopolysacchariden. Letztere sind
Bausteine des Bindegewebes und kommen in Gerinnungs-, Blutgruppen- und
Immunsubstanzen vor.
Molybdän
Vorkommen
Molybdänreiche Nahrungsmittel sind Leber, Niere, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Weizenkeime.
Effekte
Durch
das Spurenelement Molybdän werden einige für den Einweiß- und
Kohlenhydratstoffwechsel des Menschen wichtige Enzyme aktiviert.
Pantothensäure
Vorkommen
Die
zu den B-Vitaminen gehörende Pantothensäure ist zwar in sehr vielen
Nahrungsmitteln enthalten – ihr Name ist deshalb auch vom griechischen
‚pantothen´ = ‚überall´ abgeleitet. Doch in nicht sehr großen Mengen.
Effekte
Pantothensäure
ist als Hauptbestandteil des sog. Coenzym A wichtig für die Wachstums-
und Entwicklungsprozesse des Körpers. Außerdem ist sie notwendig für die
körpereigene Herstellung von Cholesterin und Hormonen.
Selen
Beschreibung
Selen ist ein Spurenelement, das in sehr geringen Mengen im Organismus wirksam ist.
Vorkommen
Selen
wird von Pflanzen und besonders vom Getreide aus der Erde aufgenommen
und gespeichert. Selenhaltige pflanzliche Nahrungsmittel sind
Sonnenblumenkerne, Getreide, Sojabohnen, Leinsamen, Hülsenfrüchte,
selenreiches Brot. Bei den tierischen Nahrungsmitteln sind die
Hauptlieferanten Innereien, Fleisch, Fisch und Ei.
Effekte
Selen unterstützt das Immunsystem, indem es als Radikalfänger wichtige Funktionen für den Zellstoffwechsel erfüllt und den natürlichen Zellschutz unterstützt.
Vitamin A (K)
Vorkommen
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin und kommt z. B. in Rinderleber, Butter, Milch, Käse, Eiern, Heringen vor.
Effekte
Als
charakteristisches Merkmal von Vitamin A ist seine Funktion für gutes
Sehen bekannt. Es regelt die normale Zellteilung und das Wachstum von
Gewebe.
Vitamin B12 (Cyanocobalamin)
Vorkommen
Das natürliche Vorkommen von Vitamin B12
ist auf tierische Lebensmittel beschränkt. Allerdings sind einige
Hefepilze in der Lage, das Vitamin zu bilden. So sind auch fermentierte
Nahrungsmittel wie Sauerkraut, Kefir und Brottrunk gute Quellen.
Effekte
Das Vitamin B12,
auch Cobalamin genannt, ist für die Blutbildung im Knochenmark
verantwortlich und sorgt für eine normale Blutgerinnung durch die
Thrombozyten (= Blutplättchen). Es hilft beim Aufbau des gesamten
Nervensystems und ist damit auch für ein funktionierendes Empfindungs-
und Bewegungssystem unserer Gliedmaßen zuständig.
Vitamin B1 (Thiamin)
Vorkommen
Gute Quellen für Vitamin B1
sind z. B. Hefeflocken, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Erbsen, Cashew-
und frische Erdnüsse, Weizenvollkornbrot und Blumenkohl.
Effekte
Vitamin B1
ist sowohl für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten als auch für die
Energiespeicherung wichtig. Darüber hinaus unterstützt Thiamin auch die
Erregungsbildung der Nerven und sorgt damit für eine koordinierte
Weiterleitung der Information.
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vorkommen
Vitamin B2
ist eines der am weitesten verbreiteten Vitamine. Es kommt in fast
allen tierischen (z. B. Leber, Fleisch, Eier, Milchprodukte) und
pflanzlichen (z. B. grünes Blattgemüse) Nahrungsmitteln vor, allerdings
nur in sehr geringer Konzentration.
Effekte
Riboflavin
ist ein Coenzym und hilft einem Enzym dabei, dass die Energiegewinnung
aus Fetten, Kohlehydraten und Proteinen reibungslos abläuft. Somit
spielt dieses Vitamin eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel.
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vorkommen
Das Vitamin B6
ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Nahrungsmitteln weit
verbreitet. Gute Vitamin-B6-Quellen sind z. B. Keime, Lachs, Sojabohnen,
Walnüsse, Leber, Vollkornreis und Hirse.
Effekte
Wie auch alle anderen B-Vitamine hat Vitamin B6
die Funktion eines Coenzyms. Es katalysiert zahlreiche Reaktionen im
Aminosäure- und Eiweißstoffwechsel und regelt die Verteilung der
einzelnen Eiweißbausteine im Körper. Des weiteren ist es an der
Zellteilung beteiligt und sorgt so für ein gesundes Wachstum.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Beschreibung
Vitamin
C ist das wichtigste wasserlösliche Vitamin. Ascorbinsäure ist ein
Radikalfänger und besitzt antioxidative Eigenschaften.
Vorkommen
Ascorbinsäure
ist in frischem Obst und Gemüse enthalten. Gute Vitamin-C-Lieferanten
sind z. B. Schwarze Johannisbeeren, Paprika, Brokkoli, Erdbeeren und
Zitrusfrüchte.
Effekte
Vitamin C ist ein antioxidatives Vitamin, d. h. es schützt die Zellen vor oxidativem Stress. Es unterstützt das körpereigene Immunsystem und ist darüber hinaus an der Bildung von Kollagen für gesunde Haut, Blutgefäße und Knochen beteiligt.
Vitamin D3
Vorkommen
Vitamin D3 ist verstärkt z. B. in Lebertran, Fisch, Hühnereiern, Avocados, Margarine, Champignons und Schmelzkäse enthalten.
Effekte
Vitamin D3
regelt den gesamten Calcium-Haushalt des Körpers, d. h. es sorgt dafür,
daß Calcium aus der Nahrung aufgenommen und richtig in den einzelnen
Organen und Geweben verteilt und vor allem in die Knochen eingebaut
wird.
Vitamin E (K)
Vorkommen
Vitamin
E ist ein fettlösliches Vitamin und kommt z. B. in Weizenkeimöl,
Leinsamen, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Haselnüssen, Weizenkeimen, Olivenöl,
Erdnüssen vor.
Effekte
Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Vitamin K1 (Phyllochinon)
Vorkommen
Sauerkraut, grünes Gemüse und Milchprodukte sind gute Vitamin K Quellen
Effekte
Vitamin K1
ist an der Herstellung wichtiger körpereigener Proteine beteiligt. Die
wichtigsten unter ihnen sind die, die für eine gesunde Blutgerinnung
sorgen. Zudem wird ein Zusammenhang zwischen der Vitamin K-Zufuhr und
dem Auftreten der Osteoporose gesehen.
Zink
Vorkommen
Zink
ist reichlich in Hefe, Austern, Roggen-, Weizenkeimen, Weizenkleie,
Haferflocken, Innereien und Käse vorhanden. Der Zinkgehalt in Milch,
Nüssen, Gemüse und Trinkwasser ist etwas geringer.
Effekte
Zink
aktiviert 70 für den Menschen wichtige Enzyme, erhöht die
Insulinwirkung, beeinflusst Sexualhormone, spielt beim Dämmerungssehen
und bei der Wundheilung eine Rolle. Es ist notwendig beim
Aminosäurestoffwechsel und unterstützt die Produktion von Antikörpern
für das Abwehrsystem.