
![]() | Der hohe Magnesium-Anteil im Kakaopulver erklärt übrigens manchen Heißhunger auf Schokolade. Oft steckt nicht Naschhaftigkeit dahinter, sondern Magnesiummangel! Ist ein Mensch gut mit Magnesium versorgt, befinden sich in seinem Körper circa 25 bis 30 Gramm des Minerals. Der größte Teil (über 50 %) ist in den Knochen gespeichert. Weitere 40 Prozent findet man in den Zellen der Herz- und Skelettmuskulatur. Der Rest ist in Körperflüssigkeiten (Blut, Gehirnflüssigkeit, Magen-Darm-Sekret, Galle, Speichel) enthalten. Zusammen mit Kalium gehört das Magnesium zu den wesentlichen Mineralstoffen im Inneren der Zelle.Praktisch für uns ist, dass der Körper Magnesium speichern kann. Allerdings wird es aus den Knochen, in denen das meiste Magnesium sitzt (ca. 60 %), nur sehr langsam abgegeben, Knochen sind sogenannte Langzeitdepots. Schneller zur Verfügung steht der Mineral-Anteil, der in den Organen und in der glatten Muskulatur (als schnelle Depots) gespeichert ist. |
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![]() | Unser Körper besteht zu etwa 60 Prozent aus Wasser. Zwei Drittel davon befinden sich in den Zellen (Intrazellulär-Raum), ein Drittel außerhalb der Zellen (Extrazellulär-Raum), das heißt, hauptsächlich im Blut oder in der Lymphflüssigkeit. Reguliert wird der „Pegel“ durch die Arbeit der Nieren, die je nach Bedarf Elektrolyte ausscheiden oder zurückhalten. Die Nieren haben damit reichlich zu tun, denn durch Urin, Stuhl und Schweiß gehen ständig Wasser und Elektrolyte verloren. Meist kann der Verlust durch Essen und Trinken schnell wieder ausgeglichen werden. |
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| Wie jeder andere Muskel im Körper braucht auch das Herz einen elektrischen Impuls, um sich zusammenzuziehen. Doch es gibt einen erheblichen, lebenswichtigen Unterschied: Bei einem Skelettmuskel erfolgt der Impuls über einen Nerv. Das Herz kommt ohne diesen Impuls aus. Es braucht den Einsatz von Nervenfasern nur, um seine Arbeit bei Belastungen blitzschnell auf die veränderten Anforderungen einzustellen. Der Herzmuskel arbeitet wie eine kombinierte Druck- und Saugpumpe. Sie befördert das Blut in zwei parallel geschaltete Systeme, in den Lungen- und in den Körperkreislauf. Die Pumpe besteht aus einem spezialisierten Muskelgewebe, dem Myokard. | |
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Unsere Herzschläge sind Kontraktionen dieses Myokards. Sie werden von einem unabhängigen, vom Herzen ausgehenden Erregungsleitungssystem gesteuert – in einem 70-jährigen Leben passiert das etwa 2,5 Milliarden Mal und Pausen darf sich das Herz nicht erlauben! Der Schrittmacher für das Herz liegt im Herzen selbst. Es ist der sogenannte Sinusknoten, der elektrische Taktgeber, eine etwa zwei bis drei Zentimeter lange spindelförmige Gruppe hochspezialisierter Herzmuskelzellen, die sich selbst elektrisch auf- und entladen. | ![]() |
Wie oft das Herz schlägt und wie viel Blut es mit jedem Herzschlag weiterpumpt, hängt vom Sauerstoffbedarf der Muskeln ab. In Ruhe beträgt die Herzfrequenz 60 bis 80 Schläge pro Minute. Mit jedem Schlag werden etwa 70 Milliliter Blut befördert, so dass das Herz pro Minute ca. 5 Liter Blut pumpt. Bei extremer Belastung kann die Frequenz jedoch auf 200 Kontraktionen pro Minute und das Blutvolumen auf das Doppelte ansteigen. Magnesium ist ein wichtiger HerzstoffMagnesium ist an der Aktivierung von über 300 Enzymen beteiligt, kann aber vom Körper nicht selbst gebildet werden. Den höchsten Magnesiumgehalt aller Organe weist das Herz auf, so dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr für Herz und Kreislauf äußerst wichtig ist. Besonders für die Energieproduktion und für die Reiz-Weiterleitung wird Magnesium gebraucht, die dafür verantwortlich ist, dass das Herz nicht aus dem Takt gerät. | |