Wer muss besonders auf seine Eisenversorgung achten?

Bedingt durch ihre monatlichen Blutungen sind Frauen – insbesondere im gebärfähigen Alter - naturgemäß eher von einem Eisendefizit bzw. Eisenmangel betroffen als Männer. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit hat ihr Körper einen erhöhten Eisen-Bedarf, da die Mutter nicht nur sich, sondern auch das Kind ernähren muss.

Ebenfalls können Personen, die sich einseitig ernähren, Probleme mit ihrem Vitalstoff-Haushalt haben. Hierzu gehören Vegetarier und Veganer, die kein Fleisch zu sich nehmen und damit auf eine sehr wichtige Eisenquelle verzichten. Auch bei einseitigen Diäten kann es zu Defiziten kommen.

Bei Sportlern führt die erhöhte Schweißabsonderung zu einem höheren Vitalstoff-Verlust, der auch die Eisenversorgung betreffen kann. Dieser Effekt stellt sich insbesondere dann ein, wenn der erhöhte Bedarf nicht bei der täglichen Ernährung berücksichtigt wird. Männer und Frauen sind hier gleichermaßen betroffen. Allerdings haben es sportlich aktive jüngere Frauen aus „natürlichen“ Gründen noch schwerer als ihre männlichen Kollegen, ihren Körper ausreichend mit Eisen zu versorgen – insbesondere dann, wenn sie sich so „figurbetonten“ Sportarten wie Rhythmische Gymnastik, Turnen oder Eiskunstlauf verschrieben haben. Hier ist dann eine ausgewogene Nahrungsergänzung besonders wichtig.

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Es versteht sich von selbst, dass für die Neubildung der bei einer Blutspende entnommenen ca. 500 ml „Lebenssaft“ nicht nur Zeit benötigt wird, um den Verlust zu ersetzen, sondern auch das entsprechende Baumaterial für das Blut in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden muss.

Einen erhöhten Bedarf an Eisen haben auch Kinder und Jugendliche. Besonders hoch ist der Eisenbedarf in Wachstumsphasen (1/2 bis 1 ½ Jahre, 11-14 Jahre), bei denen es in kurzer Zeit zu einer starken Erhöhung des Blutvolumens und der Muskelmasse kommt.

Aber auch ältere Menschen können Defizite in der Eisenaufnahme haben, wenn sie unter der nachlassenden Funktion der Verdauungsdrüsen, Störungen und Trägheit im Magen-Darm-Trakt und chronischen Zivilisationskrankheiten wie Rheuma, Obstipation und zu hohen Cholesterinwerten leiden.