Hintergrundinformation: Das Blut
„Blut ist ein ganz besonderer Saft“, lässt schon Goethe seinen Mephisto zu Faust sagen. Es besteht annähernd zur Hälfte aus Flüssigkeit (Blutplasma) und zur anderen Hälfte aus festen Bestandteilen (Blutzellen oder Blutkörperchen), welche überwiegend im Knochenmark gebildet werden. Man unterscheidet drei Arten von Blutzellen: Weiße Blutkörperchen sind für die allgemeine und spezifische Immunabwehr und Blutplättchen für die Blutgerinnung und Wundheilung zuständig. Diese beiden Blutzell-Typen machen zusammen nur einen verschwindenden Anteil aus, während der Mammut-Anteil von 99 % aus roten Blutkörperchen besteht. Das sind insgesamt 25 Billionen roter Blutkörperchen, die in den durchschnittlich 4,5 Litern Blut in den Adern eines menschlichen Körpers unterwegs sind!
Ihren Namen erhalten diese Blutkörperchen von dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin, der als wichtigen Inhaltsstoff Eisen enthält. Damit erst einmal Hämoglobin und in Folge dann auch eine ausreichende Menge roter Blutkörperchen gebildet werden können, muss also genug Eisen im Körper vorhanden sein. Nur dann können die vom Körper in hoher Anzahl gebildeten roten Blutkörperchen ihre Aufgabe als Transportvehikel von Gasen optimal erfüllen, die Organe besser mit Sauerstoff versorgen und damit auch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit verbessern.