Anzeichen für Störungen im Eisenhaushalt

Eine „Haut wie Alabaster“ galt in früheren Zeiten als Schönheitsideal. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde seinerzeit nicht nur ängstlich jeder Sonnenstrahl von der Haut abgeschirmt, die Damen verwendeten auch bleichende Tinkturen. Doch viele Frauen konnten sich diese Prozedur ersparen, denn sie waren von Haus aus blass. Sie wussten allerdings nicht, dass sie unter einer Anämie litten, die auf Eisenmangel zurückzuführen ist.

Während ein Eisenmangel heute klar über ein Blutbild zu diagnostizieren ist, ist es bei einem schwächeren Eisendefizit erst „kurz vor zwölf“. Aber auch ein Eisendefizit sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn fehlt der Nachschub an Eisen, dann zapft der Körper seine eigenen Eisenvorräte an. Und sind diese erst einmal aufgebraucht, kann es zu manifestem Eisenmangel kommen. Wer einer Eisenmangelanämie, also einer durch Eisenmangel bedingten Blutarmut, vorbeugen möchte, der sollte seine Eisenversorgung bewusst im Auge behalten und bereits bei den ersten Anzeichen eines Eisendefizits über eine Zufuhr von optimal dosiertem Eisen über eine Nahrungsergänzung nachdenken. Ein Eisendefizit dingfest zu machen, ist allerdings nicht immer ganz einfach. Schließlich gibt es hierfür äußerst vielfältige, teils unspezifische Symptome. Dazu zählen zum Beispiel Müdigkeit, Blässe, Schlappheit, Gereiztheit, verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Bei einer Eisenmangelanämie kommen Schwindel, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Herzklopfen, brüchige Haare und Fingernägel, eingerissene Mundwinkel und Schleimhautschäden hinzu.

Wer also in Beruf und Freizeit nicht mehr die gewohnte Leistungsfähigkeit abrufen kann, sollte auch die gute Versorgung mit dem Spurenelement Eisen im Hinterkopf behalten. Denn wer aktiv etwas für Blutbildung und Leistungsfähigkeit tun möchte, ist mit Eisen gut beraten.